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Herzinfarktvorsorge

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) kommt es infolge einer Durchblutungsstörung des Herzens zum Absterben von Herzmuskelgewebe. Die Zerstörung des Herzmuskelgewebes ist irreversibel, die abgestorbenen Zellen können nicht mehr erneuert werden.

Jedes Jahr erleiden etwa 300 von 100.000 Deutschen einen Herzinfarkt.
Etwa die Hälfte aller Patienten versterben im Laufe eines Jahres nach dem Infarkt.

Von einer "Heilung" an sich kann jedoch nicht gesprochen werden, da nach dem Infarkt in der Regel ein hohes Wiederholungsrisiko besteht und die Vorbeugung eines erneuten Infarktes nötig ist.

Zur Prävention des Herzinfarkts muss insbesondere auf eine Reduktion bestimmter Risikofaktoren geachtet werden. Hierzu müssen verhaltensbedingte Faktoren wie Ernährung, Genussmittelkonsum ebenso betrachtet werden wie krankheitsbedingte Risikofaktoren, zu denen unter anderem Bluthochdruck und Atherosklerose gehören.

Folgende Symptome und Beschwerden können auf einen akuten Herzinfarkt hinweisen:

  • Ausstrahlende Schmerzen – insbesondere den Bereichen von linker Schulter, linkem Arm und linker Hand, ebenso möglich sind Halsschmerzen und Kieferschmerzen
  • Druckgefühl hinter dem Brustbein
  • Engegefühl in der Brust (Angina pectoris)
  • Brustschmerzen
  • Kalter Schweiß oder Schweißausbruch
  • Angst
  • Blässe
  • Übelkeit
  • Vernichtungsgefühl, Todesangst
  • Kurzatmigkeit – insbesondere bei älteren Menschen
  • Häufig erniedrigter Blutdruck
  • Selten Erbrechen

Wir setzen zur Diagnostik eines Herzinfarkts folgende/folgendes Verfahren ein:

  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Computertomographie (CT) zur Darstellung der Herzkranzgefäße
  • Szintigraphie

Die eingesetzten Verfahren haben für den Patienten folgende Vorzüge:

  • Die Kernspintomographie des Herzens erfolgt zur gesamten Begutachtung des Herzens und besonders zum Nachweis des lädierten Herzareals (Ausmaße des Infarktes), Beurteilung der Herzmuskelstärke, der Herzklappen, der Aorta.
  • Die Computertomographie ist zu bevorzugen zur Darstellung der Herzkranzgefäße. Innerhalb von 10 min ist das Gefäßsystem des Herzens darstellbar (vom Auflegen auf den Untersuchungstisch bis zum Absteigen werden nur 10 min benötigt).
  • Herzszintigraphie: Zur Beurteilung des Ausmaßes des Herzinfarktes kann über eine injizierte radioaktive Substanz die Untersuchung erfolgen.



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