Sonographie (Ultraschall)
Bei der Sonographie (Synonyme: Ultraschall, Echographie) handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren der Radiologie zur Erstellung von Schnittbildern nahezu jedes Organs in beliebiger Schichtführung. Die Erzeugung eines Sonogramms funktioniert durch die Aussendung von hochfrequenten Schallwellen an der Oberfläche des Körpers, welche am zu untersuchenden Gewebe reflektiert werden. Die Anwendung der Sonographie stellt häufig das erste diagnostische Verfahren bei der Untersuchung eines Patienten dar, es kann jedoch auch beispielsweise zur Verlaufskontrolle bei diversen Krankheiten oder in der Schwangerschaftsvorsorge eingesetzt werden. Als Grund für die breite Anwendung der Sonographie ist das verhältnismäßig geringe Schädigungsrisiko im Vergleich zur konventionellen Röntgenuntersuchung zu sehen.
Das Prinzip der Sonographie beruht auf der Verwendung eines Schalls im Bereich von 1 MHz bis ungefähr 20 MHz, welcher von einer Vielzahl von Kristallelementen im Ultraschallkopf durch den piezoelektrischen Effekt (Auftreten einer elektrischen Spannung an einem Festkörper, wenn dieser elastisch verformt wird) erzeugt wird.
Nachfolgend werden unter anderem folgende Ultraschallanwendungen dargestellt:
- Abdomensonographie
- Brustultraschall
- Schilddrüsensonographie
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