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Hirnrezeptorszintigraphie

Die Hirnrezeptorszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Verfahren zur Darstellung der Informationsübertragung zwischen Nervenzellen durch radioaktiv markierte Neurotransmitter (biochemische Botenstoffe zwischen Nervenzellen).

Das Prinzip der nuklearmedizinischen Untersuchung beruht darauf, dass die synaptische Neurotransmission mit radioaktiv markierten Rezeptorliganden (Bindungspartner der Rezeptoren) sichtbar gemacht wird. Je nach Indikation wird der für das Transmittersystem passende Ligand verwendet, intravenös appliziert (verabreicht) und anschließend seine Anreicherung mit Hilfe der ausgestrahlten Radioaktivität gemessen.

Indikationen (Anwendungsgebiete) der Hirnrezeptorszintigraphie:

  • Basalganglienerkrankungen: Morbus Parkinson, Parkinson-Syndrome, Morbus Wilson, Chorea Huntington, Tremorsyndrome.
  • Erkrankungen der Basalganglien führen zu Störungen des Bewegungsablaufs. Abhängig von Lokalisation und Art der Schädigungen dominiert eine unterschiedliche klinische Symptomatik: Rigor (erhöhter Muskeltonus), Tremor (Zittern), Akinese (Bewegungsarmut) oder überschießende Bewegungen (typisch für Chorea Huntington).
  • Die Trias aus Rigor, Tremor und Akinese ist ein typischer Symptomkomplex, der als Parkinsonismus bezeichnet wird. Ursächlich ist meist der Morbus Parkinson, es können aber auch andere neurodegenerative Erkrankungen eine Rolle spielen. Je nach Ursache sind verschiedene Basalganglienanteile betroffen.
  • Die Hirnrezeptorszintigraphie bietet die Möglichkeit, z. B. durch Darstellung des dopaminergen Systems (Synapsen, in denen Dopamin als Neurotransmitter verwendet wird), die Lokalisation der Basalganglienstörung zu bestimmen und erlaubt somit eine Differentialdiagnostik der Bewegungsstörungen.
  • Epilepsie (Krampfleiden): Es werden radioaktiv markierte Benzodiazepin-Rezeptor-Antagonisten eingesetzt, die eine verminderte Rezeptorbindung im anfallsauslösenden Herd aufweisen, so dass dieser in seiner Lokalisation nachgewiesen werden kann. Dieses wird zum Teil durch einen lokalen Nervenzellverlust erklärt.

Das eingesetzte Verfahren hat für den Patienten folgende Vorzüge:

  • Aaa
  • aaa

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