Beckenboden-MRT (dynamisch)

Die dynamische Magnetresonanztomographie (MRT) des Beckenbodens bezeichnet ein radiologisches Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe eines Magnetfeldes die Strukturen im Bereich des Beckenbodens dargestellt werden.

Die MRT wird heute routinemäßig bei vielen verschiedenen Indikationen eingesetzt, da sie ein sehr aussagekräftiges diagnostisches Verfahren darstellt.

Anwendungsgebiete des Beckenboden-MRT:

  • Verdacht auf Funktionsstörungen des Beckenbodens wie Defäkationsstörungen – Störungen der Stuhlentleerung
  • Verdacht auf Absenkung von Gebärmutter oder Blase durch muskuläre Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
  • Tumore im Bereich des Beckenbodens
  • Fehlbildungen im Bereich des Beckenbodens
  • Beckenbodeninsuffizienz

Das eingesetzte Verfahren hat für den Patienten folgende Vorzüge:

  • Die Magnetresonanztomographie erfolgt ohne ionisierende Strahlung, ist somit ohne Belastung für den Patienten möglich.

Grundsätzlich sind kernspintomographische Untersuchungen bei Herzschrittmacherpatienten nicht möglich


Private Versicherungen übernehmen die Kosten der Untersuchung in vollem Umfang.


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